Firmengründung
Ratgeber und Begleiter auf dem Weg in die Selbständigkeit — mit Rundumbetreuung.
Warum das wichtig ist
Die Rechtsform, die bei der Gründung gewählt wird, entscheidet jahrelang mit — über Haftung, Steuern und Sozialversicherungen. Wer als Einzelfirma startet, haftet mit dem gesamten Privatvermögen: Läuft ein grosser Auftrag schief, stehen auch das Ersparte und das Eigenheim im Feuer. Dazu kommen Anmeldungen, die im Gründungsfieber gerne vergessen gehen — wer sich etwa nicht bei der Ausgleichskasse meldet, riskiert Nachzahlungen über mehrere Jahre samt Verzugszinsen. Aus einem motivierten Start wird so schnell ein teurer Umweg.
Besonders sorgfältig planen sollte, wer Personal anstellt, Fremdkapital aufnimmt oder in einer Branche mit Haftungsrisiken arbeitet. Der Schweizer Rahmen setzt klare Leitplanken: GmbH und AG brauchen einen Handelsregistereintrag und ein Mindestkapital, Mitarbeitende müssen bei der AHV und der Unfallversicherung angemeldet und ab einem bestimmten Lohn in der Pensionskasse versichert werden. Selbständige in der Einzelfirma sind dagegen weder obligatorisch gegen Unfall noch über eine Pensionskasse fürs Alter versichert — hier ist Eigeninitiative gefragt. Wer diese Pflichten und Lücken von Anfang an kennt, gründet auf sicherem Boden.
Das haben Sie davon
Von der Idee zur eingetragenen Firma — ohne Behörden-Irrgarten.
Rechtsform mit Blick auf Haftung, Steuern und Sozialversicherungen gewählt.
Versicherungen und Vorsorge von Tag eins an richtig aufgestellt.
Das übernehmen wir für Sie
- Beratung zur Rechtsform (Einzelfirma, GmbH, AG) mit Vor- und Nachteilen
- Begleitung bei Handelsregister, Mehrwertsteuer und Sozialversicherungen
- Aufbau des Versicherungspakets ab Gründung
- Anschlusslösungen für BVG und Unfallversicherung
Die Beratung ist für Sie kostenlos — wir werden von den Versicherungsgesellschaften über Courtagen entschädigt und legen diese auf Wunsch offen.
Tipps aus der Beratung
Was wir unseren Kundinnen und Kunden immer wieder sagen – kostenlos schon vor dem ersten Gespräch.
Wählen Sie die Rechtsform nicht allein nach den Gründungskosten. Haftung, Steuern, Sozialversicherungen und die Wirkung gegenüber Kundschaft und Banken gehören in dieselbe Waagschale. Ein späterer Wechsel ist möglich, aber aufwendig — die zweite Wahl ist meist die teurere.
Ob die Ausgleichskasse Sie als selbständigerwerbend anerkennt, hängt von Kriterien wie mehreren Auftraggebern und eigenem Marktauftritt ab — nicht von Ihrem Wunsch. Klären Sie das vor dem Start, sonst drohen Rückforderungen und Diskussionen über Scheinselbständigkeit.
Als Gründerin oder Gründer sind Sie selbst oft die grösste Lücke im System: Ohne Anstellung fehlen die automatische Unfalldeckung und die Lohnfortzahlung. Ein Erwerbsausfall trifft die junge Firma und die Familie gleichzeitig. Taggeld- und Unfalllösungen gehören darum in jedes Gründungsbudget.
Führen Sie vom ersten Tag an ein separates Geschäftskonto und legen Sie Belege konsequent ab. Das erspart Ihnen beim Jahresabschluss und bei der Steuererklärung viele Stunden — und bei einer Kontrolle unangenehme Fragen. Auch die Mehrwertsteuerpflicht behalten Sie so leichter im Blick.
